Rückblick: Die Gute Form 2026
Am 7. März 2026 wurden im Rahmen der Sonderschau „Die Gute Form 2026“ die besten Gesellenstücke des Thüringer Tischlernachwuchses ausgezeichnet. Die Ausstellung präsentierte eindrucksvoll, welche gestalterische Qualität, handwerkliche Präzision und technische Raffinesse junge Tischlerinnen und Tischler bereits am Ende ihrer Ausbildung erreichen.
Zur feierlichen Auszeichnungsveranstaltung begrüßte Landesinnungsmeister Patrick Taubald zahlreiche Gäste aus Handwerk, Politik und Öffentlichkeit. In ihren Grußworten würdigten Stefan Lobenstein, Präsident der Handwerkskammer Erfurt, sowie Landtagspräsident Dr. Thadäus Rudolf König die Bedeutung des Handwerks für Wirtschaft und Gesellschaft. Beide hoben hervor, dass qualifizierte Fachkräfte, innovative Ideen und handwerkliche Qualität zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft des Wirtschaftsstandortes Thüringen sind. Gleichzeitig zeigten die ausgestellten Gesellenstücke eindrucksvoll, welches gestalterische und technische Potenzial im handwerklichen Nachwuchs steckt.
Ergebnisse der Jurywertung
Eine Fachjury bestehend aus Thomas Moewes, Tony Buchberger und Wolfgang Kalkoff bewertete die eingereichten Gesellenstücke nach gestalterischen, konstruktiven und handwerklichen Kriterien.
Unter den neun ausgestellten Gesellenstücken konnten sich gleich zwei Arbeiten aus der Ausbildung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena auf den vorderen Plätzen behaupten. Damit bestätigt sich einmal mehr die kontinuierlich hohe Ausbildungsqualität der Einrichtung, die bereits seit Jahren regelmäßig mit erfolgreichen Beiträgen beim Wettbewerb vertreten ist.
1. Platz – Friedrich Ronneberger, Phonomöbel
Ausbildungsbetrieb: Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ein hochwertig gestaltetes Möbel mit entkoppelter Plattenspielerauflage, integriertem Verstärker und Lautsprechern sowie Schubkasten, Klappe und Türen. Gefertigt aus Esche, Nussbaum und Kerneschenfurnier.
2. Platz – Julius Scheibel, Spieltisch
Ausbildungsbetrieb: Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ein Spieltisch in Form eines unregelmäßigen Achtecks mit markanter Kreuzfuge und Fries. Integrierte Schubfächer dienen als Getränke- und Münzhalter. Ein durchgehender schwarzer Ring bildet das prägende Gestaltungselement. Verwendete Materialien: Birne, Ahorn und Madrona-Furniere.
3. Platz – Julius Schade, Barschrank
Ausbildungsbetrieb: Treppen-Tunk, Altenburg
Ein eleganter Barschrank aus Esche, teilmassiv gefertigt mit Tischlerplatte und Eschefurnier.
Publikumspreis
Auch das Publikum wählte seinen Favoriten. Mehr als 500 gültige Stimmzettel wurden abgegeben. Die meisten Stimmen erhielt Julius Schade mit seinem Barschrank
Dank an alle Unterstützer
Die erfolgreiche Durchführung der Ausstellung ist das Ergebnis vieler engagierter Hände im Hintergrund. Wir danken allen Aufbau- und Abbauhelfern, Standbetreuern sowie allen weiteren zahlreichen Unterstützern, die zum Gelingen der Präsentation beigetragen haben.
Ein besonderer Dank gilt dem Team der Kreishandwerkerschaft Mittelthüringen, für die organisatorische Vorbereitung, Planung und Begleitung, sowie dem Team der RAM Regio Ausstellungs- und Messe GmbH für die professionelle Unterstützung.
So wurde einmal mehr sichtbar: Die „Gute Form“ entsteht nicht nur in der Werkstatt – sondern auch durch das Zusammenspiel vieler engagierter Menschen im Handwerk.

































